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| Das Gesetz des Ausgleichs |
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...jedes Defizit drängt danach, aufgefüllt oder ausgeglichen zu werden. Unser Geist beantwortet jedes Defizit in unserem Persönlichkeitssystem mit einem so genannten Komplementärbild. Bei Armut taucht das Bild von Reichtum auf, bei Ungeborgenheit das Bild eines zärtlichen, lieben Partners oder einer gemütlichen Wohnung, bei Mangel an sexueller Gelegenheit das Bild eines verführerischen Partners. Diese Bilder können unbewusst beleiben, können aber auch als Anregung dienen, in der Aussenwelt danach zu streben beziehungsweise danach zu suchen. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass jede Hemmung ein Idealbild erzeugt, jede Unterdrückung ein Leitbild und jede Angst und Unsicherheit ein Wunsch- oder Traumbild. So sucht der, der in Begegnung und Partnerschaft gehemmt ist, sein Bild des Idealpartners. Wer in beengender Abhängigkeit steckt, der wird die Freiheit zum Leitbild erheben und sie fanatisch anstreben. Wer Angst vor einer bestimmten Aufgabe hat, wird den Wunsch haben, davor z.B. mittels Alkohol zu fliehen.
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