Tagesherrscher: Pholus Nachtherrscher: Venus Leitsatz: „ich wäge ab“ Männliches, kardinales Luftzeichen Die ganze Wesensart der Waagemenschen und deren geistige Haltung zeigen etwas Umgängliches und Sympathisches, Verbindlichkeit, Liebenswürdigkeit und die Tendenz zum Ausgleich und zur Überbrückung von Gegensätzen innerhalb von Gemeinschaften. Der Waagetyp hat ein tief im Innern liegendes verlangen nach Harmonie und Frieden. Da sich diese ideellen Wünsche im Leben nur schwer verwirklichen lassen, ist die Waage jederzeit bereit für den Kompromiss, welches ein typisches Wesensmerkmal von ihm ist. Er meidet harte Auseinandersetzungen oder das „sich auf einen festen Standpunkt beziehen müssen“. Das Symbol der Waage ist das Symbol vom Ausgleich, vom Abwägen der Standpunkte, vom Streben nach Gleichgewicht. Ein Ausweichen vor Entscheidungen oder harten Auseinandersetzungen verlangt ein grosses Mass an Vorsicht, Diplomatie, Klugheit oder Schlauheit, im Extremfall neigt er zum Nachgeben. Durch sein scheinbares Nachgeben nimmt er dem Gegner den Wind aus den Segeln. Seine Geduld und Ausdauer sowie körperliche Anstrengungen zählen nicht zu seinen stärken. Jedoch die Liebe zum Schönen, zum kultivierten Benehmen, zum guten sprachlichen Ausdruck, zur Harmonie zum Intellektuellen oder den Künsten und künstlerischen Bereichen, der Ästhetik und dem Geschmack sind sehr ausgeprägt. Die Waagemenschen sind meist sehr anziehend hübsch, charmant, elegant und modisch gekleidet und oft mit einem attraktiven Grübchen am Kinn ausgestattet. Bei schwierigen Geburtsbildaspekten kann eine Tendenz zur Sorglosigkeit, Leichtfertigkeit, Oberflächlichkeit und zur „Philosophie des Geschehen-Lassens“ angezeigt sein, des weiteren scheut er Anstrengungen und Schwierigkeiten und wählt den Weg des geringsten Widderstandes. Dieser Typ meidet dann eigene Standpunkte und neigt dazu die Meinungen von anderen zu übernehmen, dann vermisst man den Kern der Persönlichkeit bei Ihnen. Sie verstehen es sehr gut, Ecken und Kanten zu vermeiden und sind Meister im Vermitteln zwischen streitenden Parteien. Sie haben ein Flair für das Anknüpfen von Beziehungen und Freundschaften, vor allem auch auf gesellschaftlich einflussreicher Ebene. Der Waagemensch kann nicht alleine sein, er braucht den Kontakt und die Liebe, oft heiratet er früh weil seine gesamte äussere Erscheinung sehr anziehend auf das andere Geschlecht wirkt und weil er so der Einsamkeit zur Entrinnen versucht. Die Partnerschaft ist für Ihn sehr Schicksalswichtig. Der äussere Eindruck eines anderen Menschen entscheidet oftmals weit mehr über Sympathie und Antipathie des Waage-Typen, als die seelische Veranlagung. Unbeschwertheit und Heiterkeit ziehen ihn an, oftmals bleiben Kontakte auch sehr oberflächlicher Natur. Ein weiteres auffallendes Wesensmerkmal ist der Hang zur Eitelkeit, zur Bequemlichkeit, zum Genuss und dem Wunsch nach Beifall, Annerkennung und Schmeichelei, sowie das Verlangen nach sozialem Aufstieg und gesellschaftlicher Beachtung. Der Waagemensch ist überaus schnell gekränkt, verletzt oder eingeschnappt wenn er zu wenig Beachtung erhält oder gar übersehen wird, was dazu führen kann, dass er mit der betreffenden Person keinen Kontakt mehr haben möchte, er verschweigt jedoch den Grund, vergisst aber die „Verletzungen“ nie. Der Waage-Mensch besitzt ein sehr gutes Beobachtungstalent und versteht es meisterhaft, andere nachzuahmen, auch verfügt er über ein Rednertalent. Schliesslich verleiht die Waage noch Sinn für Form, Farbe und Plastik. |